Sunday, January 10. 2010Winterfreizeit 2010 in Saas Grund
Man mag es kaum glauben, der kleine Kai hat es geschafft. Er kann nun Skifahren, oder anders, ich schaffte es unverletzt den Berg (3200 m) herunterzufahren. Auf Skier versteht sich. Tja, und was soll ich schreiben. Es war gigantisch. Ich ahnte schon vorher, daß es mich süchtig machen würde. Nun habe ich den Salat. Ich werde wohl nicht umhin kommen mir noch noch ein paar weitere Ausrüstungsgegenstände zu besorgen. Wie schön es war kann man auch in dem Album meiner Bildergalerie ansehen.
Am ersten Tag, den Sonntag reisten Anna und ich in Saas Grund an und machten gleich Nägel mit Köpfen. Wir liehen uns Skiequipment für vier Tage aus und buchten auch noch einen Skikurs für die kommenden vier Tage. Es gab von da an kein zurück mehr. Am Abend sagte ich noch: "Hey morgen fahren wir hoch, lernen etwas und abens üben wie hier unten auf dem Babyhügel". Es kam aber ganz anders. Bereits am ersten Abend wurden wir im Hotel von den Kindern der KAB-Familien gut beschäftigt. Wir spielten mit ihnen Tabu und hatten viel Spass dabei. Es war wirklich einige knuffige Kidies dabei. Wir hätten am liebsten welche mit heim genommen. Montag morgen holten wir unsere Ski, Stöcke und Helm im Verleihladen ab und marschierten gehandicapt durch die "Bärenfallen" (Annas Bezeichnung für die Skischuhe) an den Füßen im ortsüblichen Laufstil zur Seilbahnstation. Oben angekommen, fegte uns erst einmal ein gehöriger Wind ins Gesicht und wir realisierten plötzlich, daß die Lufttemperatur nur bei -15 °C lag. Ich stand ja noch nie zuvor auf Abfahrtski, somit war klar, ich würde in der Klasse 1 anfangen. Unser Skilehrer hieß Peter und er war sehr lustig. Er liebte es mit witzigen Sprüchen auf die Fragen der Teilnehmer zu reagieren. Wir lernten zuerst den Zauberteppich (ein Gummilaufband auf das man sich stellen konnte, um den Berg hoch zu fahren) kennen. Wir übten das langsame Herunterfahren im V-Schritt. So bekamen wir allmählich mehr Gefühl für die Ski. Das Highlight am ersten Tag war das Fahren mit dem Tellerlift. Ich gestehe, es fiel mir sehr leicht. Ich hatte auch keine Probleme die blaue Piste herunter zu fahren. Es dauerte auch nicht mehr lange und ich fuhr schon im Parallelschwung. Vor der Kurve etwas aufrichten, in der Kurve etwas ankanten und Druck auf den Außenski und danach wieder ab in die Hocke. Der Druck auf die Ski muss immer vorne über die Schienbeine erfolgen. Fertig ist die Technik. Soweit die Theorie. Meine Theorie besagte auch, Schuhe schön fest binden, damit der Fuss schön steif ist. Die Quittung bekam ich dann am Abend. Ich bekam höllische Brandblasen an der Innenseite der Unterbeine. Lang leben die Blasenflaster. Ohne sie hätte ich die kommenden Tage nicht überlebt. Am Tag 2 wechselte ich gleich zweimal die Gruppe. Anna blieb noch in der Anfängergruppe. Leider entpuppte sich die Klasse drei als nicht gerade fortschrittlich. Der Lehrer war auch nicht gerade der Gesprächigste. Wir fuhren gerade zweimal einen kleinen steilen Hang von ca. 100 m hinunter. Ansonsten blieben wir weiter auf der blauen Piste. Grummel. Nachmittags erfuhr ich dann von einer anderen Kursteilnehmerin aus der Klasse vier, daß ich mit meinem Fahrstil auch in ihrer Klasse fahren könnte. Die Gruppe war bereits auf die Zwischenstation abgefahren und auch mit der Gonde ganz oben auf 3200 m. Gefrustet fuhr ich dann bereits an dem Tag allein ins Tal hinunter. Ein Fehler gestehe ich hier: Im ganz unteren Teil gab es ein sehr steiles Stück, wo Teile der Strecke nur noch aus Eis bestanden. Also richtig blaues Eis. Ich bin fast auf allen Vieren da hinunter gefahren und hatte dabei Blut und Wasser geschwitzt. Aber ich kam runter und war stolz wie Nachbars Lumpi. Die Folgen und der Frust vom zweiten Tag über meine Gruppe lies mich dazu bewegen in die Klasse 4 zu wechseln. Das war auch dringend nötig. Ohne hier eingebildet zu klingen. Aber selbst in der Gruppe gab es nur drei Leute, die so "gut" fuhren wie ich. Sprich, sie trauten sich in etwas so viel zu wie ich. Am Fahrstil selbst kann man ja immer feilen. Der Wechsel hatte sich definitiv gelohnt, weil ich in der Gruppe deutlich mehr lernte und endlich auch die großen Strecken fahren durfte. An dem Tag bin 4x von ganz oben herunter gefahren. Anschliessend fuhr ich auch noch mit ein paar Leuten von den Familien der KAB hinunter ins Tal. Dabei lernte ich auch die Abkürzung kennen, um die wunderschönen blauen Eisflächen zu umfahren. Ich war zum ersten Mal aber auch richtig erschöpft und habe auch gemerkt, daß Skifahren sehr anstrengend ist. Am vierten und letzten Tag des Grundkurses feilte ich an meiner Technik und löcherte den Skilehrer Daniel nochmal richtig mit meinen Fragen. In den besonders steilen Abschnitten lernte ich auch das schnelle Umsetzen. Am fünften Tag haben wir uns Zermatt und Saas Fee angeschaut. In Saas Fee kann man auf jeden Fall noch mehr Pistenspass erleben. Fazit: Skifahren macht unwahrscheinlich viel Spass (wer hätte es gedacht). Es ist aber auch sehr anstrengend. Ich habe in den 5 Tagen 3 Kilo abgenommen. Beim nächsten Mal weiß ich nun auch, daß ich meine Schuhe nicht so eng schnallen darf und dass sie auch gut passen müssen. An den Knöcheln rieben jedoch auch die am dritten Tag gewechselten neuen Schuhe. Ich will dieses Jahr auf jeden Fall nochmal fahren. Aber immer mit der Ruhe. Nicht übermütig werden und auch nichts überstürzen. Warum muss ich mir immer so kostspieleige Hobbies zulegen? Sunday, January 20. 2008Urlaub
Der Weihnachtsurlaub ist noch nicht lange her und schon verschwinde ich für eine Woche in den Urlaub. Die Planungen erwiesen sich nicht gerade als ausgewogen. Heike und ich konnten uns nicht so recht entscheiden, wo wir hier wollten.
Nun fahren wir für fünf Tage nach Hohenwarth in ein "Wellnesshotel" und machen uns dort ein paar schöne Tage. Vielleicht raffen wir uns zu einem Ausflug nach Prag, Plzen oder Budweis auf. Schauen wir mal. Ich werde dort komplett offline sein. Das tut sicher auch mal ganz gut. Sunday, January 6. 2008Gesundes Neues Jahr
Genau das wünsche ich euch allen da draußen. Meine Frau und ich sind soeben aus Leipzig zurückgekehrt. Wir haben meinen Eltern einen Neujahrsbesuch abgestattet.
Der Zeitplan meines (unseres - Heike konnte auf Grund der Schliessung ihrer Station mitfahren) Aufenthaltes war sehr straff geplant. Am Mittwoch waren wir abends Schlittschuhlaufen. Das Ergebnis war bei mir ein geprellter Steiss und ein großer blauer Fleck am Ellenbogen. Autsch. Anschliessend schauten wir alle zusammen den Film "Flags of our fathers" von Clint Eastwood. Die Meinungen über diesen Film waren geteilt. Es haben aber alle bis 2:00 durchgehalten und ihn mit bis zum Ende angeschaut. Der Donnerstag war Einkaufstag. Meine Frau hat zugeschlagen. Lauter tolle Sachen, darunter zwei geniale Kleider. Die sehen total toll aus. Meinereiner hat sich ein neues Hemd und ein paar Handschuhe gegönnt. Am Nachmittag ging es dann zum GoKartfahren. Continue reading "Gesundes Neues Jahr" Saturday, August 11. 2007Fahrradurlaub von Donaueschingen nach Passau entlang der Donau
Frank und ich sind bereits seit Dienstag (7.8.) von Passau von unserem Urlaub wieder zurück. Wir haben die Donau von Donaueschingen nach Passau in 7 Tagen abgeradelt. Wir waren zwar etwas zu schnell, aber aus wettertechnischen Gründen hattes es durchaus einen Vorteil so schnell unterwegs gewesen zu sein, denn am Dienstag begann das Wetter rapide schlechter zu werden.
Der Urlaub war für mich sehr erholsam. Ich habe super auf dem Rad ausspannen können und überhaupt nicht einmal an meinem Job gedacht. Trotz der ca. 80 km Fahrradfahren am Tag. Wenn man mal von den Reibungsstellen am Hintern absieht, hatte ich während der Fahrt nirgendwo Schmerzen am Körper. In dieser Woche Urlaub stimmte einfach alles. Das Wetter war nicht zu heiss und nicht zu kalt, unsere Pensionen konnten wir auf Anhieb buchen und waren spitzenmäßig, der Spaß kam nicht zu kurz. Ich habe die Fahrt komplett mit meiner neuen GPS Maus aufzeichnen können, damit ich sie hier online anzeigen kann. So könnt ihr genau verfolgen wo wir langgerauscht sind. Die Strecken vom 30.7. und 31.7. enthalten mehrere Abschnitte, da ich an diesen Tagen bei einigen Rastplätzen die GPS Maus immer wieder ausgeschatltet habe. Man kann die jeweiligen Abschnitte in dem rechten Dropdownmenu auswählen. Die technischen Hilfsmittel, die GPS Maus und mein Nokia E65 mit TomTom, begeisterten sogar meinen nichttechnikverspielten Bruder. Die Bilder der Tour könnt ihr Euch in meiner neuen Bildergalerie anschauen. So nun aber zum Urlaub selbst. Continue reading "Fahrradurlaub von Donaueschingen nach Passau entlang der Donau" Saturday, July 21. 2007UrlaubsexperimentDieses Jahr geht es ja wieder mit dem Fahrrad in den Urlaub. Ich werde mir extra deswegen eine neue Bluetooth GPS Maus kaufen. Die Wintec WBT-201. Warum ausgerechnet diese und keine von der Marke Holux. Ganz einfach. Mit dieser Maus bin ich in der Lage unsere Fahrradtour komplett aufzuzeichnen und kann sie mir am Ende bei googleearth als Erinnerung anschauen. Außerdem brauche ich nun auch nicht mehr meinen PDA mit in den Urlaub nehmen, weil auf meinem Nokia E65 TomTom bestens funktioniert. So kann ich unterwegs immer mal schnell nachschauen, wo wir sind, damit wir uns nicht verfahren. Das sollte uns zwar nicht passieren, da wir an sich nur die Donau wieder finden müssen, um zurück auf unsere Wegstrecke zu gelangen.
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