Saturday, April 25. 2009
Was mich bewegt.
Montag
05:00 Aufstehen
06:36 Zug einsteigen
10:30 Ankunft in München
11:00 Ankuft im Patentamt
11:00 - 19:30 Arbeiten
20:00 Einchecken im Hotel
20:05 Einschalten des Fernsehers.
20:15 Wenn möglich Telefonat mit der Frau
23:00 Einschlafen
Dienstag
06:15 Wecken
06:16 Duschen
06:30 Frühstück
07:00 FAz lesen auf dem Klo
07:30 Arbeitsbeginn
19:00 Arbeitsende
19:30 Kino oder Saufen mit Anna
xx:xx Schlafen
Mittwoch
siehe Dienstag
Donnerstag
Siehe Dienstag
Ausnahmen:
17:45 Arbeitsende
18:23 Start Heimfahrt
22:17 Ankunft zu Hause
23:00 Schlafen.
Freitag - Sonntag
Erholen, Schlafen, Private Termine und viel Fahrradfahren.
Wie ihr nun lesen könnte, werdet ihr ahnen, warum mein Blog derzeit etwas wenig atmet. Ich versuche aber am Ball zu bleiben. Demnächste veröffentliche ich meine Kritik am Splatter "Crank 2".
Thursday, March 5. 2009
Mein nächstes Projekt startet am Montag. Leider befindet sich der Kunde nicht in der Nähe meines Wohnortes. Ich muss nach München reisen. So wie es bisher aussieht, werde ich wohl den Zug nehmen. Die Fahr dauert ca. 3 1/2 h. Der Kunde hat mitten in der Innenstadt in München seinen Standort, wodurch wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben wird. Heute muss ich alles buchen, Hotel und Zug.
Die kommenden Wochenenden sind somit gegessen. Bei einer Fahrzeit von 7 h pro Woche, werde ich nicht mehr viel vom Wochenende haben.
Monday, June 2. 2008
Das schreibt die Computerwoche in ihren News. Der Artikel scheint sich allerdings auch mehr auf die Ausbildung zu beziehen. Denn bis auf die Schweiz kenne ich kaum Stellengesuche im Mainframebereich. Zumindest waren in den letzten vier Wochen in der FAZ keine zu finden. Komisch.
Sunday, June 1. 2008
An sich traf diese Aussage letzte Woche noch auf mich zu. Letzte Woche dem Projekt, dem ich als Core Member mit angehöre mitgeteilt, das unser Chefarchitekt selbiges auf "eigenen Wunsch" verlassen wird. Wir vom Core Team waren natürlich schockiert. Uns wurde sozusagen der Kopf entfernt. Einer meiner Kollegen meinte gleich: "Nun seid ihr zombiehaft unterwegs". Prinzipiell hat er Recht. Auf der anderen Seite meinte mein Chef, ersetzbar ist jeder. Damit hat der wiederum auch Recht. Wie es nun genau weitergehen wird, wissen wir alle nicht. Die Zeit wird zeigen, wie es in der Zukunft um ARC bestellt sein wird. Tatsache ist, dass es uns alle sehr mitgenommen hat. Schliesslich war er der Ideengeber und Initiator des Projektes. Daher kam es auch zu meiner inneren Leere letzte Woche.
Ich versuche zwar immer mehr meinen Arbeitsprozess zu optimieren, aber es gelingt mir einfach nicht wirklich, weil ich leider auch die Prioritäten meiner Aufgaben selbst festzulegen habe. Diese Aufgane liegt mir nicht wirklich. Vom Management wird diesbezüglich nichts vorgegeben. So passierte es mir in letzter Zeit immer mehr, dass ich mich einer eingehenden Aufgabe schneller widmete als mir lieb war. Denn dadurch lies ich andere Sachen prompt liegen. Immerhin habe ich es dank iGTD auf dem Mac geschafft alle neuen Aufgaben sofort zu erfassen und am Ende des Tages die Liste durchzuschauen und zu sortieren. Shortcuts sei dank.
Ich bin nun mal gespannt was die kommenden Wochen mit meinem Projekt zeigen werden. Aus dem Projekt gehen lassen werden sie mich auch nicht, da sie mir den Testmanager aufs Auge gedrückt haben, obwohl ich durchaus mal wieder Lust auf Kundenkontakt hätte. Es muss ja nicht gleich wieder Sofia oder Amerika sein.
Als Gegenpol zum derzeitigen Stress gehe ich nun jedes Wochenende ca. 40-50 km Fahrrad fahren. Was soll ich sagen. Es tut verdammt gut mal vom Rechner wegzukommen, da ich sogar angefangen habe am Wochenende zu arbeiten, wenn mich ein bestimmtes Problem wurmte. Der Sport schafft es, mich vom beruflichen Ärger abzulenken.
Zum Abschluss noch eine Bemerkung. Wenn man so wie ich als Langschläfer am Samstag morgen 8:00 aufwacht und denkt: "Och nö schon wieder auf Arbeit gehen.", der sollte ernsthaft darüber nachdenken, seinen Lebensstil zu ändern. Mein Buddha Niko ist schon dabei mir ernsthaft zu helfen. Danke. Auch wenn ich ihm selbst ab und an in den Hintern treten muss, weil er am Wochenende viel zu viel malocht.
Friday, February 1. 2008
Nun ist es soweit. Die Katze ist aus dem Sack. Die Mamagesellschaft meines Arbeitgebers, die IBM, gab vorgestern ihren Mitarbeitern ihr Umstrukturierungsprogramm bekannt. Demzufolge wird es ab dem 1.8.2008 nur noch eine IBM nach außen für die Kunden geben. Intern jedoch splittet sich die IBM je nach fachlicher Ausrichtung nochmals in mehrere Gesellschaften auf. Das wurde anscheinend der Presse noch nicht mitgeteilt. Das soll unsere Kunden ja auch nicht interessieren. Ich persönlich halte das Auftreten der IBM unter einem Markennamen durchaus für sinnvoll. So haben unsere Kunden für ihre Probleme ab sofort nur noch einen Ansprechpartner. Das technische Knowhow, das zum Lösen der Kundenproblematik benötig wird, bersorgt sich dann der Vertreieb aus den jeweiligen internen Gesellschaften.
Was bedeuten dieses Restrukturierungsprogramm für mich nun konkret?
Continue reading "Neuer Arbeitgeber"
Saturday, December 15. 2007
Ich gebe zu, mein erster Auslandsaufenthalt war ein Erlebnis für sich. Es ist schon mal etwas anderes als Feuerwehrmann in ein Projekt hinein zu marschieren und diverse Privilegien zu geniessen. Am Ende habe ich mich jedoch schon gefragt, warum ich da hinunter fliegen mußte, wo ich doch alles, was ich getan habe, auch mehr oder weniger von zu Hause aus hätte erledigen können. Die Reisekosten sind nicht unereblich, die durch die Reiserei anflielen. Mal ganz zu schweigen von der Arbeitszeit. Durch die Fliegerei schaffte ich es nicht einmal zeitlich gesehen 40-Stunden Arbeitswoche zu kommen.
Die Arbeitszeit von 9.00 - 21.00 sorgte dafür, dass wir mal abgesehen von der Taxifahrt nichts von der Stadt Sofia nichts zu Gesicht bekamen. Das Hilton Hotel kann ich allerdings wärmstens empfehlen. Auch wenn ich dort wahrscheinlich nie Urlaub machen werde.
Die Fliegerei bereitete mir in Sachen Umweltschutz auch etwas Bauchweh. Immerhin verbraucht man schon eine meine Kerosin pro Person. Genau das sagte heute auch der Moderator der Tagesschau über die Teilnehmer der Klimakonferenz. Die haben auch eine Menge an Energie verfeuert, um zu dem Treffen zu gelangen.
Mein Fazit über den ersten Auslandseinsatz ist, wenn es sich vermeiden läßt, muss es nicht unbedingt noch mal sein. Es ist allerdings nicht meine Angst davor englisch sprechen zu müssen, die mich das sagen läßt, sondern es ist eher die Geschwindigkeit in der mein Leben an mir vorbeirennt.
Friday, November 30. 2007
Soll ein schönes Land sein hat man mir gesagt. Allerdings stammt die Aussage noch aus einer Zeit vor der deutschen Wiedervereinigung, in der mancher DDR-Bürger von einem Urlaub am schwarzen Meer träumte.
Da dieses Land "kürzlich" der EU begetreten ist, müssen dementsprechend auch diverse staatliche Softwareanwendungen den EU-Richtlinien abgepaßt werden. Dafür braucht ein Land natürlich qualifizierte IT-Mitarbeiter aus allen Herren Länder wie Schweiz, Deutschlan und den USA?!
Sicherlich wird das Projekt von EU-Steuergeldern finanziert. Somit bezahle ich mich dort von meinen eigenen Steuergeldern.
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