Sunday, April 18. 2010Jugenderinnerungen
Auf dem Heimweg meiner fünfzig Kilometer langen Fahrradtour hatte ich ein sehr interessantes Erlebnis. Mir begegneten zwei Jugendliche die ihres Weges gingen und sich dabei mit Musik aus ihrem quäkenden Handy berieseln liesen. Auf den ersten Blick wirkten die zwei einfach nur lächerlich auf mich. Ein paar Minuten später jedoch fiel mir mein guter alter Kassettenrekorder das Geschenk zu meiner Jugenweihe ein. Ich konnte es damals kaum erwarten dieses tolle Gerät mit den seinen fünf LEDs (drei Grüne und zwei Rote) in meinen Händen zu halten, um dann es mit sechs Batterien beschwert um die Häuse tragen zu drüfen, um meine Lieblingsmusik zu hören. Ok ich gebe zu die Zeiten haben sich geändert, die Abspielgeräte sind heute kleiner geworden. Aber die Qualität des Klanges von meinems Gerät, auch wenn die Musik aus der Konserve vom Band kam, war um Längen besser. Außerdem wurden nebenher noch meine Muskeln dabei trainiert.
Saturday, April 10. 2010Lob
Ist es der Neid des Menschen, welcher ihn manchmal davon abhält sein Gegenüber für etwas zu loben?
Saturday, March 6. 2010The winter is backKlasse. Wer hat Lust auf eine Schneeballschlacht? Ich war sogar schon mit dem Radel draußen.# Ergänzung: Vor ca. einer Stunde war noch der herrlichste Sonnenschein und es begann zu tauen. Soeben (13:00) hat es angefangen heftigst zu schneien. Das Wetter ist einfach nur herrlich zur Zeit. Sunday, January 10. 2010Winterfreizeit 2010 in Saas Grund
Man mag es kaum glauben, der kleine Kai hat es geschafft. Er kann nun Skifahren, oder anders, ich schaffte es unverletzt den Berg (3200 m) herunterzufahren. Auf Skier versteht sich. Tja, und was soll ich schreiben. Es war gigantisch. Ich ahnte schon vorher, daß es mich süchtig machen würde. Nun habe ich den Salat. Ich werde wohl nicht umhin kommen mir noch noch ein paar weitere Ausrüstungsgegenstände zu besorgen. Wie schön es war kann man auch in dem Album meiner Bildergalerie ansehen.
Am ersten Tag, den Sonntag reisten Anna und ich in Saas Grund an und machten gleich Nägel mit Köpfen. Wir liehen uns Skiequipment für vier Tage aus und buchten auch noch einen Skikurs für die kommenden vier Tage. Es gab von da an kein zurück mehr. Am Abend sagte ich noch: "Hey morgen fahren wir hoch, lernen etwas und abens üben wie hier unten auf dem Babyhügel". Es kam aber ganz anders. Bereits am ersten Abend wurden wir im Hotel von den Kindern der KAB-Familien gut beschäftigt. Wir spielten mit ihnen Tabu und hatten viel Spass dabei. Es war wirklich einige knuffige Kidies dabei. Wir hätten am liebsten welche mit heim genommen. Montag morgen holten wir unsere Ski, Stöcke und Helm im Verleihladen ab und marschierten gehandicapt durch die "Bärenfallen" (Annas Bezeichnung für die Skischuhe) an den Füßen im ortsüblichen Laufstil zur Seilbahnstation. Oben angekommen, fegte uns erst einmal ein gehöriger Wind ins Gesicht und wir realisierten plötzlich, daß die Lufttemperatur nur bei -15 °C lag. Ich stand ja noch nie zuvor auf Abfahrtski, somit war klar, ich würde in der Klasse 1 anfangen. Unser Skilehrer hieß Peter und er war sehr lustig. Er liebte es mit witzigen Sprüchen auf die Fragen der Teilnehmer zu reagieren. Wir lernten zuerst den Zauberteppich (ein Gummilaufband auf das man sich stellen konnte, um den Berg hoch zu fahren) kennen. Wir übten das langsame Herunterfahren im V-Schritt. So bekamen wir allmählich mehr Gefühl für die Ski. Das Highlight am ersten Tag war das Fahren mit dem Tellerlift. Ich gestehe, es fiel mir sehr leicht. Ich hatte auch keine Probleme die blaue Piste herunter zu fahren. Es dauerte auch nicht mehr lange und ich fuhr schon im Parallelschwung. Vor der Kurve etwas aufrichten, in der Kurve etwas ankanten und Druck auf den Außenski und danach wieder ab in die Hocke. Der Druck auf die Ski muss immer vorne über die Schienbeine erfolgen. Fertig ist die Technik. Soweit die Theorie. Meine Theorie besagte auch, Schuhe schön fest binden, damit der Fuss schön steif ist. Die Quittung bekam ich dann am Abend. Ich bekam höllische Brandblasen an der Innenseite der Unterbeine. Lang leben die Blasenflaster. Ohne sie hätte ich die kommenden Tage nicht überlebt. Am Tag 2 wechselte ich gleich zweimal die Gruppe. Anna blieb noch in der Anfängergruppe. Leider entpuppte sich die Klasse drei als nicht gerade fortschrittlich. Der Lehrer war auch nicht gerade der Gesprächigste. Wir fuhren gerade zweimal einen kleinen steilen Hang von ca. 100 m hinunter. Ansonsten blieben wir weiter auf der blauen Piste. Grummel. Nachmittags erfuhr ich dann von einer anderen Kursteilnehmerin aus der Klasse vier, daß ich mit meinem Fahrstil auch in ihrer Klasse fahren könnte. Die Gruppe war bereits auf die Zwischenstation abgefahren und auch mit der Gonde ganz oben auf 3200 m. Gefrustet fuhr ich dann bereits an dem Tag allein ins Tal hinunter. Ein Fehler gestehe ich hier: Im ganz unteren Teil gab es ein sehr steiles Stück, wo Teile der Strecke nur noch aus Eis bestanden. Also richtig blaues Eis. Ich bin fast auf allen Vieren da hinunter gefahren und hatte dabei Blut und Wasser geschwitzt. Aber ich kam runter und war stolz wie Nachbars Lumpi. Die Folgen und der Frust vom zweiten Tag über meine Gruppe lies mich dazu bewegen in die Klasse 4 zu wechseln. Das war auch dringend nötig. Ohne hier eingebildet zu klingen. Aber selbst in der Gruppe gab es nur drei Leute, die so "gut" fuhren wie ich. Sprich, sie trauten sich in etwas so viel zu wie ich. Am Fahrstil selbst kann man ja immer feilen. Der Wechsel hatte sich definitiv gelohnt, weil ich in der Gruppe deutlich mehr lernte und endlich auch die großen Strecken fahren durfte. An dem Tag bin 4x von ganz oben herunter gefahren. Anschliessend fuhr ich auch noch mit ein paar Leuten von den Familien der KAB hinunter ins Tal. Dabei lernte ich auch die Abkürzung kennen, um die wunderschönen blauen Eisflächen zu umfahren. Ich war zum ersten Mal aber auch richtig erschöpft und habe auch gemerkt, daß Skifahren sehr anstrengend ist. Am vierten und letzten Tag des Grundkurses feilte ich an meiner Technik und löcherte den Skilehrer Daniel nochmal richtig mit meinen Fragen. In den besonders steilen Abschnitten lernte ich auch das schnelle Umsetzen. Am fünften Tag haben wir uns Zermatt und Saas Fee angeschaut. In Saas Fee kann man auf jeden Fall noch mehr Pistenspass erleben. Fazit: Skifahren macht unwahrscheinlich viel Spass (wer hätte es gedacht). Es ist aber auch sehr anstrengend. Ich habe in den 5 Tagen 3 Kilo abgenommen. Beim nächsten Mal weiß ich nun auch, daß ich meine Schuhe nicht so eng schnallen darf und dass sie auch gut passen müssen. An den Knöcheln rieben jedoch auch die am dritten Tag gewechselten neuen Schuhe. Ich will dieses Jahr auf jeden Fall nochmal fahren. Aber immer mit der Ruhe. Nicht übermütig werden und auch nichts überstürzen. Warum muss ich mir immer so kostspieleige Hobbies zulegen? Saturday, April 25. 2009Die Woche
Was mich bewegt.
Montag 05:00 Aufstehen 06:36 Zug einsteigen 10:30 Ankunft in München 11:00 Ankuft im Patentamt 11:00 - 19:30 Arbeiten 20:00 Einchecken im Hotel 20:05 Einschalten des Fernsehers. 20:15 Wenn möglich Telefonat mit der Frau 23:00 Einschlafen Dienstag 06:15 Wecken 06:16 Duschen 06:30 Frühstück 07:00 FAz lesen auf dem Klo 07:30 Arbeitsbeginn 19:00 Arbeitsende 19:30 Kino oder Saufen mit Anna xx:xx Schlafen Mittwoch siehe Dienstag Donnerstag Siehe Dienstag Ausnahmen: 17:45 Arbeitsende 18:23 Start Heimfahrt 22:17 Ankunft zu Hause 23:00 Schlafen. Freitag - Sonntag Erholen, Schlafen, Private Termine und viel Fahrradfahren. Wie ihr nun lesen könnte, werdet ihr ahnen, warum mein Blog derzeit etwas wenig atmet. Ich versuche aber am Ball zu bleiben. Demnächste veröffentliche ich meine Kritik am Splatter "Crank 2". Saturday, April 18. 2009Könnt ihr euch noch erinnern?
Wißt ihr noch damals. Da hat man den Kaffee an der Imbisbude aus Porzellanbechern getrunken. Heute heißt es nur noch "Coffee to go" und co. Jeder Zweite hat dann diesen "umweltfreundlichen" Becher in der Hand, nippt ab und an nervös daran. Auf mich wirkt das nach außen wie, seht her, ich habe keine 5 Minuten, um meinen Kaffee direkt an der Theke zu drinken, denn ich bin wichtig. Ich intepretiere das als ein sehr interessantes Herdentriebsphänomen.
Ein anderes interessantes Phänomen ist das laute öffentliche Telefonieren mit dem Handy. Mir war das noch nie aufgefallen, bis ich einmal einen Artikel in der FAZ zu diesem Thema las. Darin beschrieb der Autor, dass durch das Mobiltelefon ein Teil der Privatsphäre auf der Strecke bleibt. Ich kann nun meine Frau verstehen, dass sie sich am Telefon etwas anders verhält wenn sie mit mir telefoniert, wenn Leute um sie herumstehen, als wenn sie allein irgendwo in einem Zimmer ist. Das Respektieren der Intimsphäre des Menschen gerät manchmal immer mehr in den Hintergrund. Dazu kann ich sogar über ein witziges Beispiel berichten. Ich saß im Zug nach München und hiner mir saß eine Frau, die ca. 20 minuten mit ihrem Mann oder Freund telefoniert, welchen Ikea Tisch sie denn nun kaufen sollten. Während des Gespräches war jedes Wort deutlich zu hören (hurra, ich bin nicht der einzige, der in den Hörer brüllt). Ich hätte mich am liebsten nach dem Gespräch zu ihr herum gedreht und gesagt, egal ob sie eine Flat haben oder nicht, aber in der Zeit haben sie sicher den Tisch gerade vertelefoniert. Interessant finde ich auch, dass viele Menschen, mich eingeschlossen, beim Telefonieren hin- und herlaufen. Erklären kann ich mir dieses Verhalten leider nicht. Vielleicht wißt ihr, liebe Leser, ja mehr darüber. P.S. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl meine pendelnde Tätigkeit bringt eine voyeuristische Ader in mir zum Vorschein. Thursday, March 5. 2009Adieu Waghäusel
Mein nächstes Projekt startet am Montag. Leider befindet sich der Kunde nicht in der Nähe meines Wohnortes. Ich muss nach München reisen. So wie es bisher aussieht, werde ich wohl den Zug nehmen. Die Fahr dauert ca. 3 1/2 h. Der Kunde hat mitten in der Innenstadt in München seinen Standort, wodurch wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben wird. Heute muss ich alles buchen, Hotel und Zug.
Die kommenden Wochenenden sind somit gegessen. Bei einer Fahrzeit von 7 h pro Woche, werde ich nicht mehr viel vom Wochenende haben. Monday, February 9. 2009Da waren sie wieder, die Autoprobleme
Ja das ist es wieder. Das besagte Problem mit der Mobilität. Nur hat es dieses Mal nicht mein Auto getroffen sondern zum xten Mal Heikes Polo. Wir haben mit der Dreckskarre, verzeiht mir liebe Volkswagen Mitarbeiter, aber anders kann ich es nicht mehr ausdrücken, seit dem Kauf nur Probleme gehabt. Solange es nur Reparaturen in dreistelligen Bereich sind, kann ich es verstehen. Aber dieses Mal ist das Getriebe kaputt gegangen. Der Schaden beläuft sich auf lächerliche 2500 Euro. Super. Damit haben sich das neue Fenster im Haus und eine eventuelle Sontertilgung vorerst erledigt. Der Polo hat gerde mal 100.000 km runter. Die größeren Reparaturen wie Stoßdämpfer, Bremsen und Zahnriemen stehen noch an. Wäre er 8 Jahre alt, hätten wir ihn mit Kusshand in die Schrottpresse gegeben. Aber so müssen wir ihn zähneknirschen reparieren lassen.
Das positive Gegenstück dazu ist mein Skoda. Am Sonntag hat er die 200.000 km überschritten. Er surrt wie ein Bienchen. Friday, February 6. 2009Fahrerflucht?
Nun hat es mich wohl anscheinend auch erwischt. Parkschäden, wenn es denn so einer ist, sieht man meist erst, wenn man ab und an sein Auto waschen läßt.
Heute morgen sag ich dann das Übel. Der rechte Radkasten hat eine Delle und einen Lackkratzer an dem man auch schon Rost begutachten kann. Insofern nehme ich an, dass ich diesen "Schönheitsfehler" bereits länger mit mir herumfahre. Ärgerlicher in dem Fall jedoch ist, dass ein Metallteil meines heiss geliebten Autochens angefahren wurde und er dort bereitst rostet. Nun heißt es handeln für mich. Wie gut, dass ich den Lackstift noch habe, welchen ich mir damals besorgt habe, um mein Garagenausparkmalheur zu vertuschen. Ich habe jedoch die Ausbesserung nie vorgenommen, weil der beschädigte Stossstangenbereich eine Plastikeinheit ist und somit nicht rosten kann. Außerdem hätte ich vorher noch etwas am Lack feilen müssen. Nun jedoch muss ich schnell handeln, damit mir der Kotflügel nicht "wegrostet". Thursday, February 5. 2009Kann mir mal einer erklären?
Kann mir mal einer erklären, warum es mir so leicht fällt einemn Kilometer zu schwimmen anstatt zu laufen? Während ich gestern Abend mal wieder meinen Kilometer im Schwimmbecken der Schwimmhalle Waghäusel, welche übrigens sehr schön ist, abspulte, kam mir genau dieser Gedanke in den Sinn. Beim Joggen geht mir meist schon nach dem besagten Kilometer die Puste aus und ich muss zwischendurch gehen. Schwimmen jedoch kann ich so gut wie ewig und das wo ich nicht von mir gerade behaupten kann eine Wasserratte zu sein. Irgendwie komisch, oder?
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