Wednesday, March 3. 2010KabelBW und dynamische Geschäftsprozesse
Ich hätte es wissen müssen. Aber wenn man nur einem Internetanbieter technisch ausgeliefert ist, dann kann dieser auch dementsprechend seine Macht ausüben. Ich gestehe, ich rechnete schon mit Widerstand von den denen, als ich anrief, um meinen bestehenden ISDN-Telefonanschluss auf nur eine Telefonleitung abändern zu lassen. Zuerst wurde mir freundlich mitgeteilt, ich könne erst zu Ende September 2010 kündigen (Mindestvertragslaufzeit 24 Monate). Soweit verstand ich das auch noch. Zusätzlich teilte mir die Dame am anderen Ende des Hörers noch folgendes mit: Sie kündigen den Vertrag zu Ende 09/2010 und entscheiden sich dann welches Produkt sie neu beauftragen wollen z.B. Clever Kabel 25. Damit binden sie sich wieder für weitere 24 Monate. Ich dachte, ich steh im Wald, als sie mir das verklickerte. Eine "simple" Änderung der Technik meines Anschlusses, ok sie müssen das Modem austauschen, bedeuet bei denen die komplette neue Buchung eines Produktes? Bisher kannte ich solch ein Geschäftsgebaren nur von den Telekomikern.
Ich werde nun wie üblich vorgehen. Zuerst kündige ich fristgerecht meinen laufenden Vertrag und warte dann auf neue und vor allem kundenfreundliche Angebote von denen. In einer Zeit in der immer mehr von flexiblen Geschäftmodellen gesprochen wird, enttäuschte mich das Vorgehen von KabelBW doch sehr. In dem Laden sind technische Details noch viel zu sehr ihre Produkte gebunden, was in meinem Augen eine flexible Kundenbindung nicht ermöglicht. Monday, February 22. 2010O2 - Ohne Worte
Diese Firma kann man einfach nur verlassen. So wie sie einen abzocken. Ich habe am 29.01. für mein iPhone das Internet M Paket gebucht. Ich bekam um 15:45 eine SMS mit folgendem Inhalt:
Herzlich Willkommen bei o2. Das Internet-Pack-M wurde für Sie aktiviert und steht Ihnen innerhalb der nächsten 24h zur Verfügung. Ihr Team von o2. Nun sei noch zu erwähnen, daß zu dem Zeitpunkt mein iPhone noch im Edge- Modus lief. Ich war an dem Anmeldetag hauptsächlich zu Hause und hatte es an dem Tag kaum außerhalb meines WLANs verwendet. Heute kam die Rechnung. O2 berechnete mir 1,5 MB für schlappe 12.60 €. Was soll ich sagen. Ich kann es nicht mehr abwarten diesen Laden zu verlassen. Leider muss ich noch bis Februar 2011 warten. Grrr. Saturday, June 21. 2008Stromsparen - Die Idee ist gut, aber ...
Die EU plant eine Verordnung den Verbrauch von elektrischen Geräten im Standbyemodus auf ein Minimum zu reduzieren. Hier zeigt sich wieder einmal wie halbherzig die Politik vorgeht. Anstatt zu beschiessen, daß jedes Elektronikgerät einen echten Netzschalter verbaut haben sollte, wird wieder so ein "Schrott" ins Leben gerufen. Wer um himmels Willen soll dann später die Millionen von Geräte im Standbyemodus testen, ob sie wirklich diesen Grenzwert im Verbrauch einhalten? Und was passiert mit den Geräten, die es nicht tun? Schmeissen wir sie weg? Das ist schon einer arme Welt in der wie leben.
Wer jetzt aufschreien sollte, und sagt, dann werden die Geräte aber teurer. Der sollte sich mal bewußt werden, daß zum herstellen elektrischer Energie Öl, Gas und co. benötigt werden. Diese werden in absehbarer Zeit definitiv nicht günstiger. Es liegt allein in der Hand von uns Verbrauchern darüber nachzudenken, wie lange es unseren Planeten noch geben wird. Wednesday, January 16. 2008Adieu Nokia
Es ist in aller Munde. Nokia schliesst sein Produktionswerk in Bochum und entläßt somit tausende Mitarbeiter und auch wie es scheint ettliche der Zulieferer in die Arbeitslosigkeit. Die Verzweiflung in den Gesichern der Mitarbeiter, welche in der Tagesschau gezeigt wurden, lies auch mich nicht kalt. Ich finde viel mehr die Tatsache ein Ungeheuerlichkeit, dass die Mitarbeiter von ihrer Entlassung erst aus den Medien erfuhren und nicht vom Unternehmen selbst informiert wurden. Mir stellt sich nun die Frage, ob nicht auch die Qualität der Nokia Geräte auch darunter leiden wird. Immerhin steht "Made in Germany" immer noch für sehr gute Qualität. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ich für meinen Teil, werde noch mein E65 behalten. Meine Pläne über eine Anschaffung eines N810 sind somit erst einmal vom Tisch.
Dass der Landesfürst Herr Rüdgers sich nun aufregt, dass das Unternehmen genau nach Ablauf der auferlegten Frist für die Zahlung der Fördergelder die Flatter macht, kann ich zwar verstehen. Was ich jedoch nicht verstehe ist die Tatsache, warum Firmen, denen es wirklich gut geht noch Fördergelder vom Staat bekommen. Klar der Standort Deutschland wird dadurch gestärkt. Aber meine Meinung ist, dass wir uns im Endeffekt damit selbst betrügen. Jeder oder anders viele von uns gehen doch auch meist dort einkaufen, wo es preiswert ist. Genauso machen es die Unternehmen halt auch. Das ist Kapitalismus pur. Ich glaube, dass erst wenn wir in Deutschland wieder anfangen mehr auf Qualität anstatt auf Quantität (alle zwei Jahre ein neues Mobilfunkgerät) zu setzen, wird sich in dem Bereich etwas etwas ändern. Ein Beispiel für ein gut erholtes Unternehmen, dass auf Made in Germany und somit Qualität setzt ist Loewe. Es ist eines der letzten Unternehmen in Deutschland, dass noch hier Unterhaltungselektronik herstellt und dem es "gut" geht. Defined tags for this entry: arbeitslosigkeit, deutschland, handy, loewe, nokia, standort, wirtschaft
Monday, June 4. 2007RadiowerbungHeute begann der Tag mit Radiowerbung bei SWR1:
Saturday, May 12. 2007Resignierte Ebayuser
Auf der Seite vom Spiegel beschreibt ein Author seinen Abschied von der bekannten und konkurrenzlosen Auktionsplattform im Internet. Ich kann eine Menge seiner Argumente durchaus nachvollziehen. Schnäppchen sieht man dort schon lange nicht mehr. Gerade wenn es um elektronische Geräten geht, wundert es mich immer wieder, warum manche Leute dort bereit sind mehr zu bezahlen als bei einem Onlinehändler. Das ist für mich unter anderem auch ein Grund bei ebay nach solcher Ware gar nicht erst auf dieser Plattform zu suchen. Ich selbst kaufe bei ebay nur noch Sachen, wenn sich die Ware in der Nähe meines Wohnortes befindet und zur Abholung bereitsteht.
Mir irritiert es, daß man neuerdings Links zum Hersteller nicht gezielt löschen kann. Die Technik ist ja durchaus vorhanden. Stattdessen wird gleich die ganze Auktion gelöscht. Verkaufen von Ware rentiert sich kaum noch, da die Gebühren verdammt happig geworden sind. Bei Such&Find habe ich durchaus schon mehr Erfolg gehabt, etwas erfolgreicher zu verkaufen und Käufern eine Freude gemacht. Monday, May 7. 2007Muss ich mir Sorgen über meinen Arbeitgeber machen?Das Blog der Zeitschrift Computerwoche packt derzeit wieder sein Orakel aus. Dieses Mal mutmaßt der Journalist Robert Cringely auf seiner Webseite über Massenentlassungen bei der IBM in den USA. Ich bin schon sehr gespannt darüber, wie sich das ganze entwickeln wird. Aus eigener Erfahrung kann ich schon jetzt behaupten, daß am Ende wie so oft die Qualität der Ergebnisse ausgelagerten Sparten darunter leiden wird. Zuerst lagerten die Firmen ihre Produktion in Länder mit geringeren Kosten aus. Das Ende vom Lied waren Geräte deren Haltbarkeit im Schnitt unter aller Sau sind. Nun wird das "geistige Potential" der Services in der IT Branche verschoben. Mal sehen wozu das führt. Ich freue mich schon, wenn es dann später einmal in der IT einer Großbank ordentlich gekracht hat und die Räder still stehen. Tatsache ist, daß die Unternehmen vor der Auslagerung meist profitabel waren. Durch intelligente Umstrukturierungen hätte so manches noch verbessert werden können. Stattdessen versucht das Management vieler Dienstleister alle Jahre neue "Buzzwords" zu erfinden oder den Vertrieb neu zu organisieren. Defined tags for this entry: wirtschaft
Wednesday, April 11. 2007Zugabe beim Getränkehändler
Wie meist bekam ich auch heute bei unserem lokalen Getränkehändler eine kleine Zugabe in Form eines Werbegetränkes. Dieses Mal trug sie den Namen "Wellness Wasser" aus dem Hause Wiesentaler. Es handelt sich dabei um ein Wasser mit ganz wenig Kohlensäure und einer gewissen Geschmacksrichtung. Bei letzterem hat die Marketing des Getränkeherstellers ganze Arbeit geleistet. Woran denkt der Mensch (ok nur die die der englischen Sprache mächtig sind) bei dem Wort Wellness? Na klar, wir denken zuerst an Massagen, Ölbäder und Entspannung pur, oder? Nach solch einer Behandlung bekommt der Mensch meistens etwas, wovon Babys in ihren jungen Jahren jede Menge haben. Was denn? Pfirsischhaut. Ok die meisten zumindest. Andere sehen nach der Behandlung vielleicht etwas verschrumpelt aus, weil sie von dem Personal im Ölbad nicht rechtzeitig geweckt wurden.
Mag sein, daß nur ich jetzt soweit um die Ecke geadacht habe, als ich das Etikett "Wellness Wasser Pfirsisch" las. Aber seien wir doch mal ehrlich, die Frucht Stachelbeere assoziieren wir mit etwas ganz anderem. Leider haben die Entwickler bei dem neuen Produkt etwas nicht berücksichtigt. Es schmeckt scheusslich. Defined tags for this entry: wirtschaft
Sunday, April 8. 2007Der Klimawandel begleitet einen überall
Seit ich den Film von Al Gore "Eine unbequeme Wahrheit" sah, nehme ich die Umwelt um mich herum und Meldungen der Presse immer mehr wahr. Da fiel mir auf der Heimfahrt von München auf, daß in Deutschland unendlich viele, meiner Meinung nach auch unötige dazu, Straßenlaternen brenen, welche sinnlos Strom verbrauchen. Ich frage mich auch immer wieder, warum Firmen des nachts ihre Firmennamen beleuchten müssen. Wir wissen doch alle, daß die begrenzten fossilen Brennstoffe der Erde zumeist für die Energiegewinnung (Stromerzeugung gehört dazu) verbrannt werden. Also sollten wir doch zur Rettung unseres Planeten mit dem Stromsparen anfangen. Ich für meinen Teil versuche es bereits mit Stromsparlampen und einen stromsparenderen Kühlschrank. Ich mache unnötig brennendes Licht aus und sehe zu, daß keines meiner elektrischen Geräte über den Standbyemodus ausgeschaltet wird. Selbst den Stecker der Waschmaschine ziehe ich nach dem Gebrauch selbiger aus der Steckdose.
Zurück zu meinem eigentlichen Anliegen dieses Eintrages. Nachdem sich die Presse und Politik immer mehr in Sachen Klimawandel auf die Autofahrer stürzt, liest man dennoch ab und an andere Artikel zum Thema Klimawandel. Dieses Wochenende las ich in der BNN, daß in Kanada immer mehr Robbenbabys sterben. Deren Tod hat allerdings nur indirekt etwas mit dem Menschen zu tun. Die Eisschollen auf denen sie das Welt erblicken, werden immer kleiner. Meist rutschen sie dadurch zu früh ins Meer und ertrinken. Robbenbabys können nämlich erst ab einem bestimmten Alter schwimmen. Das war die eine Meldung. Eine Andere Meldung besagte, daß der Stromkonzern Wattenfall in ein Projekt für ein CO2-freies Kraftwerk Millionenbeträge im zweistelligen Bereich inverstiert. Der erste Artikel trieb mir fast die Tränen in die Augen. Jahrzentelang (Russland, Kanada und Norwegen tun es heute noch) schlachtete der Mensch sinnlos diese wehrlosen Tiere ab. Jetzt bringt er sie indirekt durch den Klimawandel um. Der zweite Beitrag beweist mir, daß gutes zukunftssicheres Unternehmertum nicht nur immer dem Profitstreben gilt. Schliesslich müssen die Konzerne auch etwas in die Zukunft schauen, um zu wissen womit sie in zehn Jahren Geld verdienen können. Meiner Meinung nach sollte weiterhin den Menschen dieses Planeten mit bestimmten Botschaften wie sie in den beiden Zeitungsartikeln oder massenhaft in dem Film von Al Gore versteckt sind, bewußt gemacht werden, wie wichtig es ist umzudenken und das man selbst seinen Beitrag zum Schutze der Umwelt leisten kann. Wie oft höre ich den Satz: Ich kann ja allein nichts dagegen tun. Doch kannst du. Schau dir den Film von Al Gore an und bleibe beim Abspann sitzen. Dort werden dir Dinge aufgezeigt, mit denen du selbst deinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kannst. Defined tags for this entry: politik, wirtschaft
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